Willkommen

Willkommen auf der Homepage der Ökumenischen Arbeitsstelle im Kirchenkreis Dithmarschen. Hier finden Sie unsere Kontaktdaten, einige Infos und – soweit es uns möglich ist – Aktuelles aus unserer Arbeit.

„Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode“

Kleidung ist wichtig in unserem Alltag; und es ist wichtig, schicke Klamotten zu haben.
• Wie oft kaufen Sie sich neue Kleidung – täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich,       halbjährlich, jährlich?
• Wann kaufen Sie sich neue Kleidung? – wenn ich etwas brauche? Wenn mir etwas besonders gut gefällt? Wenn ich mir etwas Gutes gönnen will?
Die Menge machts …
Für Deutschland gibt es eine Statistik, die besagt: jeder deutsche Bürger kauft jährlich 40 neue Kleidungsstücke – das macht 14 kg Bekleidung. Rechnet man Bettwäsche und Handtücher (12 kg) noch dazu, kommt man sogar auf 26 kg.
Der weltweite Durchschnitt liegt bei 8 kg Bekleidung – aber diese Berechnung verwischt, dass in vielen Ländern des Südens, z.B. in Kamerun, ein Mensch weniger als 1 kg an Bekleidung jährlich zur Verfügung hat.
Wer also einen kleineren ökologischen Fußabdruck möchte, könnte einfach
• weniger neue Kleidung kaufen
• mehr Kleidung Second Hand kaufen

Strassenszene in Goma (Nord Kivu / Kongo) am 24.01.2013: Kleidermarkt. Aus der Reportage ueber die Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe in der Region Nord Kivu /  Kongo. Foto: Thomas Lohnes/Diakonie KatastrophenhilfeKatastrophenhilfeStraßenszene in Goma (Nord Kivu / Kongo) – Foto: Thomas Lohnes, Brot für die Welt

Einladung zum gemeinsamen Besuch im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg
am 8. Oktober 2015 18.00-20.00 Uhr

Was für eine Geschichte erzählt eigentlich unsere Kleidung? Wer hat sie hergestellt und woher kommt sie? Beim Griff in den Kleiderschrank am frühen Morgen gerät dies oft in Vergessenheit. Aber spätestens seit dem Einsturz einer Kleiderfabrik in Bangladesch vor zwei Jahren, bei der über 1000 Menschen gestorben sind, sowie der Notwendigkeit eines reduzierten und ökologischen Einkaufens in Anbetracht des Klimawandels, ist die Frage der Herkunft unserer Kleidung aktueller denn je.
Wir, das sind Brot für die Welt im Diakonischen Werk Schleswig Holstein und die Ökumenischen Arbeitsstellen in den Kirchenkreisen Altholstein und Dithmarschen, möchten Sie am 8. Oktober zu einem geführten Museumsbesuch nach Hamburg in die Ausstellung „Fast Fashion – Die Schattenseite der Mode“ einladen. Wir erfahren, wie unsere Kleidung wirklich hergestellt wird und welchen Beitrag wir selbst für eine faire Mode leisten können.
Fast Fashion liefert aktuell recherchierte Informationen und Hintergründe, setzt sich mit den Fragen von Mode und Konsum sowie den sozio-ökonomischen und ökologischen Folgen in Form einer Ausstellung auseinander. Von der Herstellung über das Fotostudio bis zur Umkleidekabine werden wir den Weg der Mode verfolgen.
Anmelden können Sie sich bis zum 1. Oktober bei Kirsten Lemke (04331 593 206, lemke@diakonie-sh.de ).

Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro plus Fahrtkosten. Den Eintritt ins Museum und die Kosten für die Führung übernehmen wir. Für eine klimafreundliche und günstige Anreise können Mitfahrgelegenheiten mit der Bahn ab Kiel, Neumünster und Glückstadt organisiert werden.

Wir freuen uns auf den Museumsbesuch mit Ihnen.

Imke Frerichs,  Silke Leng,  Heiner Wedemeyer

„Dein Handy – Du kaufst mehr als du denkst!“

Siegerspot des Sukuma-Awards

Ende Mai 2015 fand die Premiere der Sieger-Videoclips des Sukuma Award Schulkino 2014/2015 „Dein Handy – Du kaufst mehr als Du denkst!“ in Dresden statt. Der von Schüler/-innen verfasste Gewinnerspot macht darauf aufmerksam, dass beim Handykauf der meiste Gewinn in den Händen der großen Unternehmen landet, während die an der Produktion beteiligten Arbeiter/-innen einen nicht existenzsichernden Lohn dafür erhalten. In der Premiere-Veranstaltung wurden außerdem drei weitere Spots aufgeführt und die beteiligten Film-Teams vorgestellt, mit anschließenden Diskussionsraum und die Aufführung der Dokumentation „Blutige Handys“. Dort wird eindrücklich die Problemlage des Rohstoffabbaus für die Handyproduktion im Kongo (DRC) beschrieben und gezeigt, dass es an den Verbraucher/-innen liegt, die notwendigen Zertifizierungen bei Großkonzernen einzufordern. Alle Filmbeiträge des Sukuma-Awards können unter www.youtube.de/SukumaAward angeschaut werden.
Info: Sukuma arts e. V., Projektkoordination Sukuma Award, Louisenstr. 93, 01099 Dresden, Ansprechpartnerin: Dr. Nadja Müller, Tel: 0351/7928767, award@sukuma.net, www.sukuma-award.de

https://www.youtube.com/watch?v=z6HrQ4Vc0Bg

Engagement unterstützen – Finanzierungsmöglichkeiten und Grundlagen der Antragstellung

Hinweis auf eine Veranstaltung für Personen aus entwicklungspolitisch engagierten Vereinen oder Organisationen in Hamburg und Schleswig-Holstein, die bisher noch keine oder sehr wenige Erfahrungen mit (öffentlicher) Förderung und Antragstellung haben.

Datum: Freitag, 9. bis Samstag, 10. Oktober 2015
Uhrzeit: 10:00 – 17:00 Uhr
Ort: Hamburg

Absender: Mitmachzentrale
Anmeldeschluss: 1. September 2015

Veranstaltungsinhalt
Kleinere Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit oder engagieren sich in Projekten im Ausland. Häufig reichen jedoch die finanziellen Mittel nicht aus, um die Vorhaben zufriedenstellend durchzuführen.

Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über Unterstützungs- und Finanzierungsmöglichkeiten für entwicklungspolitisches Engagement zu bieten sowie die Grundlagen einer Antragstellung zu vermitteln.

Vorgestellt werden Förderinstrumente für Projekte der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sowie zur Armutsbekämpfung im Ausland. Insbesondere geht es um die Bundesförderung bei der Engagement Global (AGP/FEB und bengo) sowie die Förderquellen auf der Landesebene Schleswig-Holstein (BINGO!Projektförderung Schleswig-Holstein) und Hamburg (Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung – NUE).

Anhand praktischer Übungen wird das Herantasten an eine eigene Antragstellung geübt. U. a. werden folgende Fragen geklärt: „Wie entwickle ich ein Projekt?“, „Welche Voraussetzungen muss mein Verein erfüllen?“, „Welche Förderquellen gibt es und wofür kann man Gelder beantragen?“, „Was sollte vor einer Antragstellung geklärt sein?“, „Was muss in finanzieller Hinsicht beachtet werden?“

Die Mitmachzentrale (MMZ) der Engagement Global gGmbH ist die zentrale Anlaufstelle für die allgemeine Beratung rund um entwicklungspolitisches Engagement im In- und Ausland.

Teilnahme, Übernachtung und Verpflegung im Rahmen des Seminars sind kostenfrei. Reisekosten werden nicht übernommen.

Anmeldeschluss ist der 1. September 2015.

Tagungsort und Anreisebeschreibung erhalten Sie mit der Teilnahmebestätigung einige Tage nach Anmeldeschluss.
Anmeldung

Sie können sich entweder per E-Mail, Post oder Fax zu dieser Veranstaltung anmelden.

E-Mail: MMZ_Seminare@engagement-global.de
Fax: +49 228 20717-221
Post: Engagement Global gGmbH, Mitmachzentrale, Tulpenfeld 7, 53113 Bonn
Ansprechpartnerin: Rixa Moreno | +49 228 20717-237
MMZ_Seminare@engagement-global.de
Tagungsort und Anreisebeschreibung erhalten Sie mit der Teilnahmebestätigung einige Tage nach Anmeldeschluss.

Anmeldung
Formulare zur Online-Anmeldung erhalten Sie über
Pastor Heiner Wedemeyer
Arbeitsstelle für Ökumene und Flüchtlingsfragen
im Kirchenkreis Dithmarschen
Nordermarkt 8
25704 Meldorf
04832/972 450
0151 61 33 84 53
heiner.wedemeyer@kirche-dithmarschen.de

Globalisierungskino – „Schwarzes Gold“

Filmtipp – „Schwarzes Gold“
Mi, 09.09.2015, 19:00
Regie: Marc Francis, Nick Francis (Dokumentarfilm, 2006, UK, USA, 78 min, OFmU).
Angefragt zur anschließenden Diskussion: Vertreter_innen zivilgesellschaftlicher Organisationen in Westafrika

Attac Hamburg zeigt im Rahmen der kritischen Kampagne über das EPA-Abkommen (Wirtschaftspartnerschafts-Abkommen mit Westafrika) einen Dokumentarfilm über die Kooperative Oroma, die rund 70.000 Bauern und Bäuerinnen in Äthiopien vertritt, die eine der besten Kaffeesorten der Welt anbauen: „Sun Dried Harar”.

http://filmefuerdieerde.org/filme/fairtrade/schwarzes-gold

Veranstaltet von attac Hamburg
Ort: Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.,Nernstweg 32 – 34, 22765 Hamburg, 040 – 398053 – 60, info@werkstatt3.de; W3-Saal
Preis: Eintritt frei

El Salvador Partnerschaftsgottesdienst in Trennewurth

20150705_103313Der 5. Juli war der Tag der Partnerschaftsgottesdienste in Dithmarschen. Neben zwei weiteren Partnerschaftsgottesdiensten in Meldorf (Paua-Neuguinea) und Heide (Zanzibar) feierten etwa 70 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher bei perfektem Sonnenwetter auf dem Köhler-Hof in Trennewurth den diesjährigen El Salvador Partnerschaftsgottesdienst.

Rund um die Bibelstelle des großen Fischfangs am See Genezareth (Lukas 5,1-11) ging es in der Predigt, die von mehreren Mitgliedern der Gruppe vorbereitet wurde, um die Fischer von Friedrichskoog und die Rettung ihres Hafens und um eine Gemeinde in El Salvador, in der viele Häuser und Hütten von einer schlimmen Flutwelle zerstört wurden. Der Fischer Felipe aus Solentiname wurde zitiert mit den Worten: „Der Fischfang Jesu ist zum Wohl der ganzen Menschheit. Es ist der Fischfang der Liebe.“ Weiterlesen

Besuch aus Zanzibar in Dithmarschen

IMG_0593Für zweieinhalb Wochen waren acht offene und fröhliche Menschen aus Zanzibar zu Gast bei ihren Partnerinnen und Partnern aus den Kirchengemeinden Heide und Helgoland. Nach einem Besuch der Nordlichter im vergangenen Jahr auf Zanzibar, haben sich die vier Frauen und vier Männer hier ein Bild davon gemacht, was es bedeutet „Kirche“ im Norden Deutschlands zu leben.
Gemeinsam haben wir darüber nachgedacht, was Partnerschaft bedeutet. Wir haben Erwartungen ausgetauscht und sind darüber ins Gespräch gekommen, wie wir unsere Partnerschaft in Zukunft gestalten wollen.

Das hat uns weiter zusammengebracht und unsere Partnerschaft gestärkt!
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Am Donnerstag in aller Frühe reisen sie nun wieder ab. Uns bleibt die Erinnerung an intensive gemeinsame Tage
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und die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen auf Zanzibar.

IMG_0626safari nzuri – Gute Reise!